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Mark Ammern, Helge Bol, Über die Kunst, klein zu verlegen - Kleinverlage und Ökonomie -

2. erw. Aufl. 2001, Br., 140 S., Euro 17,- ISBN 3-929899-72-8

Die Essays erlauben einen Blick auf die Bedingungen und Entscheidungssituationen von Kleinverlagen. Besonderes Anliegen der Autoren ist, Handlungsalternativen innerhalb der Verlagskonkurrenz und des Buchmarktes aufzuzeigen, unter Berücksichtigung von On-Demand-Verfahren. Die zweite Auflage ist aufgrund von neueren Tendenzen wesentlich erweitert worden.

Nebenbei erfahren Leser etwas darüber, was Verlage zentral ausmachen und wie sich die Buchmärkte differenzieren lassen. Ein engagierter und gleichfalls ergänzter Ansatz im Rahmen von Kulturpolitik und Kulturwirtschaft rundet die Publikation ab.

Mark Ammern (Jg. 1964) und Helge Bol (Jg. 1960) bieten einen analytischen und pragmatischen Zugang zum Thema. Sie sind Gründungsinitiatoren vom AutorenVerlag Matern und Mitglieder vom angeschlossenen Institut sprachanalytisches Forum

Handbuch deutschsprachiger Literaturzeitschriften

hg. v. Dorothée Leidig, Jürgen Bacia, Br., Format: 22,5x15, 180 S., Euro 19,- / SFr 37,-, ISBN 3-929899-80-9, AutorenVerlag Matern]

Das erschienene Handbuch deutschsprachiger Literaturzeitschriften ist ein aktualisiertes und neu konzeptioniertes Nachschlagewerk und Arbeitsmaterial. Es bietet in der vorliegenden Ausgabe 454 recherchierte Zeitschriftentitel aus dem deutschsprachigen Raum, 344 Einträge deutscher Titel, 65 aus Österreich, 19 aus der Schweiz und 26 aus anderen Ländern (u.a. Italien, USA, Australien).

Mit einem sehr hohen Arbeitsaufwand haben die beiden Herausgeber und Redakteure eigene Recherchen betrieben, um die Informationen zur Verfügung stellen zu können. Es wurden zum Aufspüren von Titeln auch einschlägige Verzeichnisse genutzt, die dort enthaltenen Informationen aber nicht unbefragt übernommen. Unter den Zeitschriftentiteln befinden sich solche, die auf hohem Niveau aber mit kleiner Auflage erarbeitet werden, die unlängst etablierten Zeitschriften und solche, die alles andere als etabliert, die in vielerlei Hinsicht alternativ sind.

Das entstandene Buch ist für Autoren, Journalisten und Verlage ein Handwerkszeug, aber auch für Leser interessant, die die neuere Literatur über Zeitschriften mitentdecken möchten.

Die Herausgeber und Redakteure sind Mitarbeiter vom Archiv für alternatives Schrifttum in NRW e.V. (Duisburg). Zuvor lag die Redaktion für den Buchtitel in den Händen von Caroline Hartge [ISBN 3-929899-74-4 / 1997].


['Der Zensor' von Marcus Hammerschmitt - bei amazon.de]

In Mittelamerika hat sich ein unterdrücktes Volk auf seinen Maya-Ursprung besonnen und mit Hilfe neuester Entwicklungen in der Nanotechnologie kulturell und wirtschaftlich an die Weltspitze manövriert. Die frühere Kolonialmacht Spanien wir auf eigenem Boden kurzerhand überrannt, im Herzen Iberiens entsteht die neue Hauptstadt Nanotikal. An der Seite des großen Ahau sorgt der Zensor für die innere Sicherheit - eine einflussreiche Position, die allerdings auch Gefahren birgt. Indessen hat sich aus Einheimischen eine Widerstandsbewegung formiert, die mit Anschlägen gegen die neuen Herrscher kämpft. Die Guerilleros sind hoffnungslos unterlegen, wie einst die hostorischen Maya unter spanischem Joch. Wenn ihnen aber eine nanotechnologische Wunderwaffe in die Hände fallen würde, könnte die Sache schon anders aussehen ... [ Leseprobe]


Sabrina Ortmann:

"netz literatur projekt"

berlinerzimmer.de Verlag (offline 2)
Berlin 2001
ISBN 3-8311-2361-6
136 Seiten, 6 Abbildungen
40,- DM / 20,50 Euro

Studentenermäßigung bei Vorlage der aktuellen Immatrikulationsbescheinigung: 30,- DM / 15,50 Euro

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Im World Wide Web, in Mailinglisten, Foren, Newsgroups und Chats ist seit Mitte der neunziger Jahre - unabhängig vom renommierten Literaturbetrieb - eine vielfältige und lebendige Literaturszene mit Profiautoren und Amateuren, Wettbewerben und theoretischen Diskursen entstanden. Die mit der Nutzung des Internets einhergehende Digitalisierung von Text wird als die dritte große Revolution des Literaturwesens bezeichnet: Dem Computer wird für die Produktionsbedingungen von Literatur eine ebenso große Bedeutung beigemessen wie der Erfindung des Buchdrucks.

Dieses Buch erzählt die Geschichte der digitalen Literatur von ihren Anfängen bis heute: Bereits seit den sechziger Jahren experimentieren Schriftsteller mit elektronischen Medien. Die ersten auf Disketten publizierten Hyperfictions in den USA führten in den achtziger Jahren zu einer Debatte über die Freiheit des Lesers. Mit der wachsenden Popularität des World Wide Web in den Neunzigern fanden die Hobby-Autoren unabhängig von den Verlagen ihren Weg in die Öffentlichkeit. Wettbewerbe und Veranstaltungen wie die "Softmoderne" und der "Pegasus" förderten die Entstehung von und die Diskussion über die sogenannte Netzliteratur. Eine ausführliche Darstellung der Erscheinungsformen und Tendenzen der Internet-Literatur im Jahr 2000 sowie die Untersuchung aktueller kollaborativer Netzliteraturprojekte zeigt die sich für die Literatur durch Digitalisierung und Vernetzung ergebenden neuen Aspekte und Merkmale. Am Ende steht ein spekulativer Ausblick auf die nahe Zukunft digitaler Literatur und auf die Veränderungen, die sie für den konventionellen Literaturbetrieb mit sich bringt. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei der - bis heute unbeantworteten - Frage nach den charakteristischen Merkmalen der "Netzliteratur" gewidmet.

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    [Rückläufiges Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache Vom Autor aktualisierte und wesentlich erweiterte Ausgabe auf CD-ROM - bei amazon.de]

    ISBN 3-89107-047-0, DM 49,80/ EUR 24,90 / SFr 44,50

    Ein Wörterbuch-Klassiker in neuer Bearbeitung und auf CD-ROM vielseitiger benutzbar als je zuvor. Knapp 200 000 Einträge. Die rückläufige Anordnung des MATER macht die deutschen Wortbildungsmuster sichtbar und belegt die Vielfalt der Wort-Zusammensetzungen und Ableitungen, z.B. mit über 2800 Wörtern auf "-keit", über 750 Belegen mit dem Grundwort "-maschine" Das Programm arbeitet mit Platzbaltern und bietet vielseitige Suchmöglichkeiten. Der MATER ist für Linguisten und Lehrer gedacht, die Materialsamm­lungen für wissenschaftliche oder didaktische Zwecke erstellen können. Darüberhinaus nützt er als Reimwörterbuch und hilft Rätselratern auf die Sprünge.

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